Damit eine Dachdämmung Wärmeverluste effizient vermeiden kann, muss sie fachgerecht ausgeführt werden. Eine Untersparrendämmung ist nicht sonderlich kompliziert, doch gibt es einige Punkte zu beachten. So sollten Sie zum Beispiel im Vorfeld klären, welche Art der Dämmung für Ihr Dach am ehesten in Frage kommt und in welchem Zustand Ihr Dach ist. Auch die Vorteile und Eigenschaften verschiedener Dämmstoffe gilt es richtig einzuschätzen. In all diesen Fragen beraten wir Sie gern, denn wir sind Ihr kompetenter Partner in allen Fragen der Gebäudedämmung und Untersparrendämmung in Düsseldorf & Köln.
Die Untersparrendämmung ist ein Verfahren der Innendämmung, bei der Dämmmaterialien auf die Innenseite der Dachkonstruktion aufgebracht werden. Sie dient meistens dazu, eine bereits bestehende Wärmedämmung zu ergänzen, und eignet sich nicht als alleinige Form der Dachdämmung. Im Fachhandel sind einsatzfertige Dämmmaterialien zur Untersparrendämmung in sehr unterschiedlichen Stärken erhältlich, die von zwei bis zwanzig Zentimetern reichen. Grundsätzlich gilt: Je dicker die Dämmung, umso effektiver der Wärmeerhalt. Tatsächlich spielen aber auch die baulichen Gegebenheiten des eigenen Daches und die bereits verbaute Dämmung eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Dämmplatten.
Als Faustregel gilt: Die Untersparrendämmung sollte - bei gleicher Wärmeleitfähigkeit - nicht dicker sein als ein Viertel der Zwischensparrendämmung und nicht mehr als ein Fünftel der Gesamtdicke der Dämmung betragen. Dies ist ein entscheidender Faktor beim Feuchteschutz. Viel wichtiger ist jedoch, dass Sie
Im Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist ein sogenannter U-Wert von 0,24 W/(m2K) für die Dachdämmung vorgeschrieben. Der U-Wert bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizienten, der beschreibt, wie viel Wärme Ihr Dach durchlässt. Um die richtige Stärke für die Untersparrendämmung zu ermitteln, sollten Sie also den aktuellen U-Wert Ihrer Dachdämmung kennen, damit Sie nicht unnötig viel oder zu wenig dämmen. Wenn Sie zur Untersparrendämmung Dämmmaterialien mit der identischen Wärmeleitfähigkeit wie die vorhandene Dämmung aufbringen, erhöht eine Dämmschicht von 25 % der Zwischensparrendämmung die Dämmwirkung ebenfalls etwa um ein Viertel. Berücksichtigt werden muss allerdings auch die Dicke der Sparren, da auch sie Wärme leiten und für Wärmeverluste sorgen können. Im Zweifelsfall klärt eine kompetente Beratung die ideale Stärke der Untersparrendämmung.
Wenn etwa die Dachsparren nicht dick genug sind, um eine hinreichend starke Zwischensparrendämmung aufzubringen, kann eine fachgerecht ausgeführte Untersparrendämmung helfen, das gesetzliche Dämmziel zu erreichen - auch ohne kostspielige und umständliche Aufdoppelung der Sparren. Untersparrendämmung wird auch häufig eingesetzt, wenn ein als Speicher genutzter Dachboden zu Wohnraum ausgebaut wird. Dies stellt höhere Anforderungen an die Wärmedämmung und den Feuchteschutz, was eine Nachrüstung der vorhandenen Dämmung sinnvoll macht. Wer einmal einen ordentlich heißen Sommer oder einen kalten Winter in einem schlecht gedämmten Dachgeschosszimmer verbracht hat, kann das sicher nachvollziehen. Ein weiterer Vorteil der Untersparrendämmung ist, dass sie Wärmebrücken ausschaltet, die durch das Holz der Dachsparren entstehen - Holz leitet Wärme nämlich besser als die gebräuchlichen Dämmmaterialien, was zu Wärmeverlusten führt. Und nicht zuletzt trägt die Untersparrendämmung auch zur Schalldämmung bei, was den Wohnkomfort beträchtlich erhöhen kann.
Geeignet für die Untersparrendämmung sind grundsätzlich alle Dämmstoffe, die als Matten oder Platten im Handel verfügbar sind. Das können so unterschiedliche Materialien sein wie Hartschaum oder Polyurethanschaum, Stein- oder Glaswolle oder auch organische Dämmstoffe wie Hanf, Stroh, Baum- oder Schafwolle. Welches Material Sie wählen, hängt auch von der verfügbaren Raumhöhe ab. Wird es im Kopfbereich eng, sollten Sie sich für ein kompaktes Dämmmaterial entscheiden, das geringe Dicke mit hoher Dämmwirkung kombiniert. Leistungsfähige Kunststoff-Elemente aus einer Wärmeleitfähigkeitsgruppe WLG 035 oder besser haben hier die Nase vorn vor Mineralstoffen und Glaswolle, die eine dickere Dämmschicht erfordern. Es kommt aber auch darauf an, ob der ausgebaute Dachboden bewohnt werden soll oder nur als Speicher dient. Wohnräume sollten eine bessere Wärmedämmung und höheren Feuchteschutz erhalten als reine Lagerräume. Und zu guter Letzt spielt auch die Innenverkleidung eine Rolle. Soll Gipskarton verwendet werden, Holz oder ein anderes Material? Auch hier hilft eine Fachberatung schnell, die geeigneten Dämmstoffe zu finden.
Über die Dampfsperre oder Dampfbremse kursieren die unterschiedlichsten Meinungen. Sicher ist: Sammelt sich Feuchtigkeit in der Dämmschicht an, kommt es früher oder später mit Sicherheit zu Schimmelbildung und teuren Folgekosten, wenn die Dämmschicht erneuert werden muss - von den zahlreichen Krankheitsrisiken durch Schimmel ganz zu schweigen. Grundsätzlich sollte deshalb immer eine Dampfsperre im warmen Bereich der Dämmung gelegt werden. Dazu darf Dämmschicht auf der Innenseite der Dampfbremse nicht zu dick sein - daher die oben erwähnte 25-Prozent-Regel. Auch hier spielen jedoch die individuellen baulichen Gegebenheiten Ihres Daches eine wichtige Rolle. Gut belüftete Dachböden mit nach oben offener Dämmung können unter Umständen auf eine Dampfbremse verzichten und so Kosten sparen. Lassen Sie sich daher bei der Planung Ihrer Untersparrendämmung von kompetenten Fachleuten beraten! Auch wenn Sie später viele Arbeiten selber durchführen möchten, können Profis Ihnen bei einer grundsoliden Planung mit Rat und Tat zur Seite stehen und bei der Beschaffung der richtigen Materialien helfen. Wir stehen Ihnen für eine unverbindliche Beratung gerne zur Verfügung - einfach anrufen oder eine E-Mail schicken, und wir vereinbaren einen Termin!