Zwischensparrendämmung für Düsseldorf & Köln 

Bei einer Zwischensparrendämmung ist der Name Programm. Wenn Sie sich das Dach ansehen, erkennen Sie sofort die dicken Holzbalken, die die Dachhaut tragen. Diese Balken werden Dachsparren genannt. Bei der Zwischensparrendämmung wird das Dämmmaterial zwischen die Sparren geklemmt. Dabei ist das Material elastisch und flexibel, damit es gut eingepasst werden kann. Man nennt das Material auch Klemmfilz, obwohl es nicht aus Filz bestehen muss, sondern aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen kann. Um das Dämmmaterial fugendicht einpassen zu können, wird es zumeist etwas breiter zugeschnitten als der Zwischenraum zwischen den Sparren. So sitzt es später fest und vor allem fugendicht zwischen den Dachsparren und ermöglicht so die zuverlässigste Dämmung.


Was ist besser - Aufsparrendämmung oder Zwischensparrendämmung?

Um diese Frage beantworten zu können, muss zuerst geklärt werden, was eine Aufsparrendämmung überhaupt ist. Die Aufsparrendämmung wird nicht wie die Zwischensparrendämmung zwischen den Dachsparren verlegt. Man verlegt sie von außen unter der Dacheindeckung. Somit liegt diese Dämmung, wie der Name schon sagt, auf den Dachsparren. 

Ein wichtiger Unterschied zwischen der Zwischensparrendämmung und der Aufsparrendämmung beginnt dabei bereits bei der Montage. Während die Zwischensparrendämmung auch von einem talentierten Laien angebracht werden kann, sollten Sie die Aufsparrendämmung unbedingt einem Profi überlassen, da das Dach dazu komplett abgedeckt werden muss. Das erfordert nicht nur Können und Erfahrung, sondern geht auch mit einem gewissen Risiko einher.

Handelt es sich um einen Altbau, müssen vor der Montage der Aufsparrendämmung alle bereits vorhandenen Dämmungen, sowie die Dacheindeckung, Unterdeckung und Unterspannung, sowie Unterdächer entfernt werden. Das ist sehr aufwendig und lohnt sich bei Bestandsbauten in der Regel nur dann, wenn das Dach sowieso neu gedeckt werden soll. Deshalb wird die Aufsparrendämmung in erster Linie bei Neubauten und Komplettsanierungen des Daches eingesetzt.


Der erste Unterschied besteht also darin, dass die Aufsparrendämmung im Gegensatz zur Zwischensparrendämmung nur von einem Profi ausgeführt werden sollte. Darüber hinaus ist die Aufsparrendämmung auch mit sehr viel mehr Zeit und Aufwand verbunden. Das führt direkt zum dritten Punkt: Die Aufsparrendämmung ist auch bedeutend kostenintensiver, als die Zwischensparrendämmung. Allerdings bringt sie energetisch auch einen gewaltigen Vorteil, da sie für einen vollständig schützenden Dämmmantel sorgt und das ohne Wärmebrücken. Diese Wärmebrücken sorgen immer für einen gewissen Energieverlust. Durch eine Aufsparrendämmung liegt dagegen das gesamte Dachwerk im Warmen, was eine besonders gute Energieeffizienz selbst bei kalter Witterung bedeutet.


Welche Dämmung ist also besser?

Wer bei einem Neubau oder der Neudeckung des Daches die höheren Kosten nicht scheut und sowieso einen Profi beauftragen möchte, kann sich bei der Aufsparrendämmung über eine Wärmedämmung ohne Wärmebrücken freuen. Ohne Frage ist die Aufsparrendämmung die Lösung mit der besten Energieeffizienz.


Allerdings ist die Zwischensparrendämmung bei den meisten Kunden die bevorzugte Variante. Zum einen ist sie mit viel weniger Aufwand verbunden und zum anderen ist die Zwischensparrendämmung auch die sehr viel kostengünstigere Variante. Wer überdies nur eine energetische Sanierung plant und nicht gleich das ganze Dach neu decken lassen möchte, der ist ebenfalls mit der Zwischensparrendämmung besser beraten.


Was bringt eine Zwischensparrendämmung?

Der Vorteil einer Zwischensparrendämmung ist, dass sie vergleichsweise rasch und unkompliziert montiert werden kann. Zudem ist sie auch verhältnismäßig günstig. Dennoch birgt diese Dämmung ein echtes Einsparpotential. So steigt der U-Wert nach einer Zwischensparrendämmung der Stärke 120 mm auf ungefähr 0,30 W/m²K, was bereits einer Einsparung von mehreren Euro pro Quadratmeter entspricht. Die Zwischensparrendämmung ist zudem auch sehr platzsparend und nimmt keinen zusätzlichen Wohnraum ein.


Welche ist die beste Zwischensparrendämmung?

Bei den Materialien für die Zwischensparrendämmung kommt es darauf an, dass sie flexibel und elastisch sind und über einen niedrigen Wärmeleitwert verfügen. Neben den herkömmlichen Materialien wie Stein- und Glaswolle, XPS- und EPS- Platten, Zellulose und Holzfasern kommen auch immer mehr Materialien wie Baumwolle, Hanf und Schafswolle zum Einsatz. Dabei haben die letztgenannten Stoffe den Vorteil, dass sie nachwachsend und somit besonders ökologisch sind. 

Dabei spielen bei der Auswahl des richtigen Dämmmaterials verschiedene Fragen eine Rolle. Auch die Kostenfrage gehört natürlich dazu, da die Preise für die Dämmmaterialien teilweise weit auseinander gehen.


Was ist bei der Zwischensparrendämmung zu beachten?

Nicht nur die zusätzliche Energieeffizienz der Zwischensparrendämmung hilft dabei Geld zu sparen. Bereits bei der Montage können Sie durch eine Bauförderung Kosten einsparen. Das Programm Bundesförderung für effiziente Gebäude BEG sieht für eine neue Dachdämmung eine Förderung von 15 Prozent vor. Voraussetzung dafür ist allerdings die Einbindung eines zertifizierten Energie-Beraters. Zudem muss der Antrag vor dem Beginn der Baumaßnahme gestellt werden.

Im Prinzip ist das Montieren der Zwischensparrendämmung recht unkompliziert, doch muss dabei dennoch sorgfältig gearbeitet werden, um zum einen eine optimale Dämmung zu gewährleisten und zum anderen Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden.


Haben Sie noch weitere Fragen?

Wir beraten Sie gerne fachkundig zu allen Fragen rund um das Thema Zwischensparrendämmung in Düsseldorf und Köln. Vereinbaren Sie einfach per Telefon oder E-Mail ein unverbindliches Beratungsgespräch mit uns.

 

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